Aktuelle Umfrage zu gefragten IT-Skills

Python- und Tensorflow-Skills fördern IT-Karrieren

In der Digitalisierung optimieren Unternehmen ihre Geschäftsabläufe und suchen daher händeringend nach IT-Fachkräften. Ein Projektportal zeigt, welche Skills gerade gefragt sind. Die Personalberatung grinnberg weist wechselwilligen IT-Profis den Weg zum nächsten Karriereschritt.

14. November 2022 // 3 min Lesezeit

Geht es um IT, ist der Fachkräftemangel besonders ausgeprägt. Exzellente Chancen also für wechselbereite Spezialistinnen und Spezialisten. Viele fragen sich dennoch, welche Skills ihnen einen Wettbewerbsvorteil am Personalmarkt verschaffen. Die Antwort gibt, freelancermap, ein Portal des Projektgeschäfts mit Fokus auf der IT-Branche. Die Ergebnisse zeigen, welchen Skills die Zukunft gehört. Sie gelten nicht nur für freie Fachkräfte sondern im gleichen Maß für festangestellte IT-Profis.

Die Projektbörse vernetzt über 400.000 Freelancer, Recruiter und Unternehmen. Der Top-Skill-Radar analysiert, welche Software-Kenntnisse, Programmiersprachen und Frameworks und andere Fähigkeiten besonders gefragt sind. Die Studie untersucht die Qualifikationen von 60.000 Freelancer-Profilen und vergleicht sie mit den von Auftraggebern gesuchten Skills. Die Resultate der Studie entlarvt auch die Kenntnisse und Fähigkeiten, die beste Chancen für eine steile Karriere bieten. Wenig überraschend steht Big Data ganz oben auf dem Tableau.

Python, Tensorflow und Data Science gelten als Top Skills

Der aktuelle Top-Skill-Radar vom Oktober 2022 unterscheidet in „Fähigkeiten / Expertise“, „Programmiersprache / Framework“ und „Software / Plattform“. Das Ergebnis: Besonders gefragt sind Data Scientists. Das sind IT-Spezialisten (m/w/x), die Big Data in aussagekräftige Analysen umwandeln. Sie kommen überall dort ins Spiel, wo Unternehmen große Datenmengen generieren, um aus diesen Daten zu lernen und die bestehenden Prozesse zu optimieren.

Hinsichtlich der eigenen Kompetenzen verweisen die meisten Data Scientists auf Machine Learning und Deep Learning. Bei den Programmiersprachen sind Kenntnisse in Python mit Abstand am häufigsten vertreten. Sprachen wie SQL, Java, C# und C++ sind ebenfalls sehr relevant. Bei Software-Lösungen und Plattformen benennen Data Scientists Tensorflow, SAS, Microsoft Azure, Linux und Pandas als ihre Top-Qualifikationen an. Auch Tools wie Docker, Git und Tableau sind weit verbreitet.

Unternehmen fragen nach Microsoft Azure, AWS und SQL

Bei den Projektausschreibungen suchen Unternehmen überdurchschnittlich oft nach Expertise im Bereich Big Data und Machine Learning – das deckt sich mit den Top-Skills, welche die Data Scientists angeben. Auch Cloud Computing und DevOps sind als Projektqualifikationen gefragt. Darüber hinaus suchen die Unternehmen suchen allgemeine Fähigkeiten wie Datenanalyse, Programmierung, Beratung und Kommunikation. Bei den Programmiersprachen wird Python mit Abstand am meisten gesucht, aber auch SQL und Java sind gern gesehene Skills.

Im Bereich Software und Plattformen steht Microsoft Azure knapp an der Spitze und bildet gemeinsam mit Docker, Tableau und Tensorflow die einzigen Überschneidungen mit den Skill-Profilen der IT-Profis. Stark gesucht wird außerdem die Erfahrung mit Amazon Web Services, aber auch SAP sowie die beiden Open-Source-Frameworks Spark und Hadoop von Apache. IT-Fachkräfte, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, gibt der Top-Skill-Radar klare Handlungsempfehlungen: Projektverantwortliche suchen aktuell vorrangig nach Leuten, die Python oder SQL beherrschen. Was Cloud-Computing-Dienste angeht, sollten IT-Profis neben Kenntnissen in Microsoft Azure künftig auch Skills in Sachen Amazon Web Services pflegen.

Wer als IT-Spezialist über einschlägige Erfahrung verfügt, findet im IT-Job-Matching-Portal eine reichhaltige Auswahl interessanter Stellen. Wechselwillige Interessenten können dort ihr Profil einstellen. Die auf IT spezialisierten Beraterinnen und Berater von grinnberg stehen im ständigen Kontakt mit xxx Unternehmen und wissen daher genau, wo gerade welche Projekte anstehen. Die Unternehmen bekommen ihre Fachkräfte schneller, gleichzeitig passen diese sehr gut in die Firmenkultur. 

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Jürgen Frisch Journalist

ist als ausgebildeter Journalist seit mehr als 18 Jahren in der IT-Branche unterwegs. Derzeit betreibt er ein eigenes Redaktionsbüro in Stuttgart.


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